Für Ausnahme- und Notsituationen, welche die Versorgung mit Lebensmitteln beeinträchtigen könnten, wird empfohlen, einen Lebensmittelvorrat für ungefähr zehn Tage daheim zu lagern.
Am besten kauft man dafür Produkte, die man ohnehin verwendet, regelmäßig nach, so dass immer ein Vorrat vorhanden ist. Die neu gekauften Produkte werden im Vorratsschrank oder in der Speisekammer jeweils ganz hinten eingeräumt, da sie die längste Haltbarkeitsfrist haben. Produkte, die schon vorrätig sind und eine kürzere Haltbarkeitsfrist haben, wandern im Regal weiter nach vorne und werden früher konsumiert. Auch Trinkwasser (am besten in der Glas-Mehrwegflasche) sollte laut Empfehlungen der Behörden vorrätig sein, pro Person und Tag rund zwei Liter.
Vor allem lange haltbare Lebensmittel eignen sich für einen solchen Notvorrat: Nudeln, Reis, Maisgrieß und Müslimischungen, Mehl und Trockenhefe – damit kann im Bedarfsfall frisches Brot selbst gebacken werden –, Knäckebrot, Zwieback oder Cracker. Gute Proteinquellen sind Hülsenfrüchte, getrocknet oder schon gegart aus der Konserve, H-Milch und Fisch aus der Dose. Nicht fehlen sollten auch Olivenöl oder andere Öle sowie Nüsse und Samen (Haselnüsse, Kürbiskerne u.ä.). Kartoffeln, bestimmte Apfelsorten und Lagergemüse wie Karotten, Zwiebeln, Rote Rohnen, Lauch, Kürbis und verschiedene Kohlarten lassen sich für eine gewisse Zeit im Keller einlagern.
Trockenfrüchte sind eine willkommene Ergänzung zu frischem Obst. Je nach den persönlichen Vorlieben können auch noch Honig,
Marmelade, Fruchtsirup, Kekse und andere Süßigkeiten, Tomatensoße, Salz, Kaffee, Tee, Kakao, Milchalternativen wie Haferdrink usw. vorrätig sein.